Zwei R290 Wärmepumpenmodelle für effiziente und moderne Heiztechnik

Ihre Heizung muss nicht gehen. Die Zweifel schon.

Bewährtes erhalten. Zukunft ergänzen.

Eine Wärmepumpe muss nicht automatisch bedeuten, dass Ihre bestehende Heizungsanlage sofort ersetzt werden muss.

Je nach Gebäude kann sie die vorhandene Heizung sinnvoll ergänzen – oder eine vollständige Umstellung kann die bessere Lösung sein.

Wir prüfen und berechnen, was zu Ihrem Gebäude passt.

Eine Wärmepumpe? „Bei meinem Haus funktioniert das doch gar nicht.“

Diese Gedanken kennen wir. Und genau deshalb schauen wir uns nicht irgendeine Standardlösung an, sondern Ihr Gebäude.

„Ich habe doch nur Heizkörper.“

„Dann muss ich erst mein ganzes Haus sanieren.“

„Meine Gasheizung funktioniert noch.“

„Was passiert bei sehr kalten Temperaturen?“

Nicht jedes Gebäude braucht dieselbe Lösung.

Bei einer Heizungsmodernisierung gibt es keine pauschale Antwort. Je nach Gebäude, vorhandener Heiztechnik und gewünschter Investition können unterschiedliche Wege sinnvoll sein.

Bestehende Heizung ergänzen

Die Wärmepumpe wird mit der vorhandenen Gas- oder Ölheizung kombiniert. Sie kann einen großen Teil des Heizbetriebs übernehmen, während die bestehende Heizung bei ungünstigeren Betriebsbedingungen unterstützen kann.

Komplett auf Wärmepumpe umstellen

Wenn Gebäude und Heizsystem dafür geeignet sind oder eine vollständige Umstellung gewünscht ist, planen und installieren wir selbstverständlich auch reine Wärmepumpenanlagen.

Warum der Strompreis allein wenig über die Heizkosten sagt.

Beispiel: Auf den ersten Blick klingt es eindeutig:

Gas: 12 Cent pro Kilowattstunde
Strom: 32 Cent pro Kilowattstunde

Also müsste Gas automatisch günstiger sein.

Ganz so einfach ist es bei einer Wärmepumpe aber nicht.

Eine Wärmepumpe nutzt Strom nicht einfach wie eine klassische Elektroheizung zur Wärmeerzeugung. Sie verwendet den Strom, um zusätzlich vorhandene Wärme aus der Umgebung für das Gebäude nutzbar zu machen.

Vereinfacht gesagt:

1 kWh Strom → z. B. rund 4 kWh nutzbare Wärme

Wie viel Wärme tatsächlich entsteht, hängt unter anderem von der Außentemperatur, der benötigten Vorlauftemperatur, den Heizflächen und dem Gebäude ab.

Für Interessierte: die Technik genauer erklärt

Der COP beschreibt vereinfacht das Verhältnis zwischen eingesetztem Strom und erzeugter Wärme.

Ein COP von 4 bedeutet beispielsweise: Aus 1 kWh Strom werden unter den jeweiligen Betriebsbedingungen rund 4 kWh nutzbare Wärme.

Rund 1 kWh stammt dabei aus dem eingesetzten Strom. Die zusätzliche Energie wird der Umgebung entzogen.

Der tatsächliche Wert verändert sich je nach Außentemperatur, Vorlauftemperatur, Heizflächen und Anlage.

Für die individuelle Planung betrachten wir zusätzlich Strom- und Brennstoffpreise sowie die konkreten Betriebsbedingungen des Gebäudes.

Wann arbeitet welches System günstiger?

Je nach Situation kann das Heizen mit der Wärmepumpe günstiger sein, in anderen Situationen arbeitet die Gasheizung wirtschaftlicher.

Bei einer Hybridlösung kann deshalb jeweils das System genutzt werden, das unter den aktuellen Bedingungen günstiger arbeitet.

Möchten Sie es genauer wissen?

Beispiel auf das Datenballt Chofu basiert.

Wärmepumpe:
9,82 ct/kWh Wärme

Gas:
12,63 ct/kWh Wärme

Wärmepumpe günstiger

Ganz wichtig:

Dieses Beispiel ist keine pauschale Empfehlung. Der tatsächliche Umschaltpunkt muss für jedes Gebäude individuell berechnet werden.

Wärmepumpe:
13,06 ct/kWh Wärme

Gas:
12,63 ct/kWh Wärme

Nahezu gleich – Gas leicht günstiger

Ganz wichtig:

Dieses Beispiel ist keine pauschale Empfehlung. Der tatsächliche Umschaltpunkt muss für jedes Gebäude individuell berechnet werden.

Wärmepumpe:
16,58 ct/kWh Wärme

Gas:
12,63 ct/kWh Wärme

Gas günstiger

Ganz wichtig:

Dieses Beispiel ist keine pauschale Empfehlung. Der tatsächliche Umschaltpunkt muss für jedes Gebäude individuell berechnet werden.

Rechnerischer Umschaltpunkt in diesem Beispiel: ca. +2,5 °C

Oberhalb dieses Punktes arbeitet die Wärmepumpe in dieser Beispielrechnung günstiger. Darunter kann die vorhandene Gasheizung wirtschaftlicher arbeiten.

Das Beste aus zwei Systemen – wenn es zum Gebäude passt.

Bei einer Hybridlösung müssen Wärmepumpe und vorhandene Heizung nicht gegeneinander arbeiten.

Sie können sich ergänzen.

Bei geeigneten Betriebsbedingungen übernimmt die Wärmepumpe den Heizbetrieb. Wird es draußen kälter und steigen die Anforderungen an das Heizsystem, kann die bestehende Gas- oder Ölheizung unterstützen.

Der entscheidende Unterschied:

Wir legen nicht pauschal fest, welches System immer laufen soll. Wir betrachten das Gebäude, die Heizflächen, die benötigten Temperaturen und die Energiekosten und planen daraus eine passende Betriebsweise.

Bestehende Technik kann weiter genutzt werden

Wärmepumpe dort einsetzen, wo sie sinnvoll arbeitet

Später weitere Modernisierung möglich

Individuelle Berechnung statt Pauschalaussage

HEIZUNG UND WARMWASSER GEMEINSAM BETRACHTEN

Die Heizungsanlage ist das ganze Jahr gefragt.

Eine Heizungsanlage sorgt nicht nur an kalten Tagen für warme Räume. In vielen Gebäuden übernimmt sie auch die Warmwasserbereitung für Dusche, Bad und Küche – das ganze Jahr über.

Deshalb sollte bei der Beurteilung einer Wärmepumpe nicht nur der kälteste Wintertag betrachtet werden. Entscheidend ist, wie wirtschaftlich die gesamte Wärmeerzeugung über das Jahr funktioniert.

Bei einer Hybridlösung können Wärmepumpe und bestehende Heizung sinnvoll zusammenspielen. Je nach Außentemperatur, Wärmebedarf und Betriebsbedingungen kann jeweils das System eingesetzt werden, das gerade wirtschaftlicher arbeitet.

So betrachten wir nicht nur einzelne Wintertage, sondern Heizung und Warmwasser über das gesamte Jahr.

CHOFU Wärmepumpen

CHOFU ist ein japanischer Hersteller von Heiz- und Wärmepumpentechnik.

Gemeinsam mit unserem Partner im Bereich CHOFU Wärmepumpentechnik können wir diese Technik in individuell geplante Wärmepumpen- und Hybridlösungen integrieren.

Welche Anlage und welche Leistung geeignet sind, bestimmen wir nicht anhand eines Prospekts, sondern anhand der Anforderungen Ihres Gebäudes.

Weitere Hersteller- und Produktinformationen finden Sie bei unserem Partner unter japan-waermepumpe.de.

Mehr über CHOFU erfahren

Eine moderne Heizung kann mehr verändern als nur die laufenden Kosten.

Der energetische Zustand einer Immobilie kann beim Kauf oder Verkauf eine Rolle spielen. Auch mögliche zukünftige Energie- und Modernisierungskosten können für Interessenten relevant sein.

Eine energetische Modernisierung kann dazu beitragen, ein Gebäude technisch und energetisch zukunftsfähig aufzustellen.

Wie sich konkrete Maßnahmen auf Energieverbrauch, Energieeffizienzklasse oder die Marktposition einer Immobilie auswirken, hängt jedoch immer vom jeweiligen Gebäude und den tatsächlich umgesetzten Maßnahmen ab. Eine pauschale Wertsteigerung lässt sich daraus nicht ableiten.

Energieeffizienz & Werterhalt
Unsere Informationen zur energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden.

Analyse von immowelt
Original-Pressemitteilung vom 27. März 2025 zum Einfluss der Energieeffizienzklasse auf die Angebotspreise von Immobilien.

Hinweis: Die immowelt-Analyse zeigt statistische Unterschiede zwischen verschiedenen Energieeffizienzklassen. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass der Einbau einer Wärmepumpe oder eine einzelne Modernisierungsmaßnahme automatisch zu einer bestimmten Wertsteigerung führt.

Nachfrage

Energieeffizienz wird für viele Kaufinteressenten zu einem wichtigen Kriterium.

Verkauf & Vermietung

Der energetische Zustand kann bei der Bewertung und Vermarktung einer Immobilie eine Rolle spielen.

Finanzierung

Ein moderner energetischer Zustand kann auch bei der Betrachtung einer Immobilie durch Banken und Finanzierungspartner relevant sein.

Zukunftsfähigkeit

Eine modernisierte Heiztechnik reduziert die Abhängigkeit von rein fossilen Lösungen.

Vorbereitet bleiben

Eine zeitgemäße Gebäudetechnik kann zukünftige Modernisierungsschritte erleichtern.

Wichtige Hinweise

Energieeffizienz als Wertfaktor: Marktanalysen zeigen, dass energieeffiziente Immobilien häufig höhere Angebotspreise aufweisen.

Förderung: Fördermöglichkeiten stehen unter dem Vorbehalt der Bewilligung, Verfügbarkeit und der jeweils gültigen Programmregeln.

Energieklasse: Die tatsächliche Verbesserung der Energieeffizienzklasse hängt von den individuellen Gebäudedaten und der konkret umgesetzten Modernisierung ab.

Individuelle Prüfung: Die dargestellten Informationen und Beispielrechnungen ersetzen keine individuelle Fachberatung und technische Prüfung des Gebäudes.

Förderung

Sie müssen sich nicht allein durch Förderprogramme, Voraussetzungen und Anträge arbeiten.

Wir unterstützen Sie bei den Förderthemen rund um Ihr Vorhaben und koordinieren die weiteren Schritte gemeinsam mit entsprechenden Partnern.

Wir unterstützen Sie bei den Förderthemen rund um Ihr Vorhaben und koordinieren die weiteren Schritte gemeinsam mit entsprechenden Partnern.

Fördermöglichkeiten stehen unter dem Vorbehalt der Bewilligung, Verfügbarkeit und der jeweils gültigen Programmregeln.

Finanzierung

Eine Heizungsmodernisierung ist eine größere Investition.

Auf Wunsch kann deshalb auch eine Finanzierung über einen hierfür vorgesehenen Kooperationspartner geprüft werden.

Welche Lösung passt zu Ihrem Gebäude?

Ob eine Wärmepumpe Ihre vorhandene Heizung sinnvoll ergänzen kann oder eine vollständige Umstellung die bessere Lösung ist, lässt sich nicht pauschal beantworten.

Wir betrachten Ihre bestehende Heizungsanlage, Ihr Gebäude, Ihre Heizflächen und die erforderlichen Temperaturen und berechnen daraus eine passende Lösung.

Sie müssen diese Entscheidung nicht allein treffen.

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